Informationen zum Corona-Virus

Sehr geehrte Eltern, liebe Patientinnen und Patienten.
Auf dieser Seite versuche ich Ihnen nach und nach wichtige Informationen zum Corona-Virus zur Verfügung zu stellen.
Auf folgenden Webseiten bekommen Sie für Sie und Ihre Familie wichtige Informationen und Antworten zu vielen Ihrer Fragen:

Corona-Virus Antikörper Schnelltest
Wir freuen uns, Ihnen ab jetzt einen Schnelltest auf Antikörper gegen das neue Corona-Virus anbieten zu können.
Weitere Informationen finden Sie hier: Corona-Virus Schnelltest
Unsere Testkapazitäten sind allerdings begrenzt. Jetzt testen lassen unter 04705/94990
erstellt: 30.03.2020
 
 

Neue Empfehlung zum Umgang mit Infekten bei Kindern in Kita und Schule vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA)

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

wir alle tragen in diesen Corona (Covid 19) geprägten Zeiten ein hohes Maß an Verantwortung. Nicht immer ist es einfach, die vom Land erlassenen Verordnungen nachzuvollziehen, so auch wenn es um die Frage der Betreuung in der Kita geht. Diese Ihnen nun vorliegende Empfehlung soll Sie dabei unterstützen, sicherer im Umgang mit den aktuellen Verordnungen und der Frage des Kita-Besuchs Ihres Kindes im Falle eines Infektes zu werden. Es sind oft die scheinbar einfachen Fragen, die in der konkreten Situation zu Verunsicherung führen.

Bitte beachten Sie deshalb folgende Hinweise und Empfehlungen, wenn Sie vor der Frage stehen, ob Ihr Kind in der Kita betreut werden darf:

  1. Grundsätzlich gilt: Kinder, die Fieber (Fieber ist eine Körpertemperatur von 38,5°C und mehr) haben oder eindeutig krank sind, sich nicht wohl fühlen, gehören nicht in die Kita.
  2.  
  3. Wenn Ihr Kind nur einen einfachen Schnupfen oder einen einfachen Infekt hat und sich wohl fühlt, darf es in die Kita. Dies gilt natürlich auch dann, wenn Ihr Kind z.B. an einem Heuschnupfen oder an einer Pollenallergie leidet.
  4.  
  5. Weist Ihr Kind jedoch eine schwere Symptomatik mit Fieber (mindestens 38,5°C Körpertemperatur, rektal gemessen), einem starken, unerwarteten Infekt insbesondere der Atemwege mit deutlichem Unwohlfühlen oder plötzlich aufgetretenem anhaltendem Husten auf, darf Ihr Kind die Kita nicht besuchen, bzw. muss umgehend aus der Kita abgeholt werden. Wir empfehlen, dass Sie in einer solchen Situation Ihr Kind unbedingt dem Kinderarzt vorstellen.
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  7. Sofern die Infektionszahlen in Ihrer Region weiterhin so niedrig sind, und Ihr Kind keinen Kontakt zu einer an Corona (Covid 19) erkrankten Person hatte, kann Ihr Kind 48 Stunden nach seiner Genesung ohne Auflagen wieder in die Kita. Die Vorlage eines Attests oder eines negativen Testergebnisses ist nicht erforderlich.
  8.  
  9. Sofern Sie unsicher sind, wenn Ihr Kind, das die Kita besucht, zwar gesund ist, aber die Geschwister oder im Haushalt lebende Angehörige erkrankt sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Gesundheitsamt auf. Das Gesundheitsamt bestimmt auch die erforderlichen Maßnahmen, wenn Ihr Kind Kontakt zu einer an Corona erkrankten Person hatte oder ein positives Testergebnis hat.

Die offizielle Interimsempfehlung zum nachlesen: Interimsempfehlungen des NLGA vom 17.07.2020 (PDF Datei)

erstellt: 21.07.2020
 
Die Corona App ist endlich da!
Robbi
Seit heute steht die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Institutes zum Download im
AppStore für iPhone und im Google Play Store für Android zur Verfügung.
Hier finden Sie mehr Informationen zur App auf der Seite der Bundesregierung
Machen Sie mit! Unterstützen Sie unseren Kampf gegen Corona.
erstellt: 16.06.2020
 
ACHTUNG Corona Virus!
Änderung der Praxisstruktur. NOTFALLPLAN!
Robbi
Um das Ansteckungsrisiko von gesunden Patienten in unserer Praxis zu reduzieren gilt bei uns:
 
Infektfreie Sprechstunde:
Montag, Dienstag und Donnerstag von 08:00 bis 12:00Uhr und
Mittwoch und Freitag von 08:00 bis 10:00Uhr
Zu diesen Zeiten werden nur gesunde Kinder und Eltern in die Praxis gelassen.
Bitte verzichten Sie auf das Mitbringen von Begleitkindern/-personen, wenn dies nicht zwingend erforderlich ist.
In dieser Zeit ist die Praxistür abgeschlossen. Einlass erfolgt nur nach vorheriger Absprache und ohne Infekt aller Personen. Sollten Sie in den letzten 14 Tagen einen Kontakt zu einer Person mit bestätigter Covid-19 Erkrankung gehabt haben, dürfen Sie die Praxis ebenfalls nicht betreten. Besprechen Sie dann das Vorgehen mit uns telefonisch.
Diese Maßnahmen bieten den bestmöglichen Schutz für gesunde Kinder, Säuglinge, Eltern und unser Personal.
WICHTIG: Sollten Sie oder Ihr Kind zu diesem Termin krank sein, rufen Sie uns bitte an für einen neuen Termin.
 
Infekt Sprechstunde:
Montag, Dienstag und Donnerstag von 13:00 bis 18:00Uhr und
Mittwoch und Freitag von 10:00 bis 13:00Uhr und
Freitag 14:00 bis 18:00Uhr
 
WICHTIG: Rufen Sie uns vor Besuch der Praxis IMMER an! Tel.: 04705/94990
Kommen Sie auf KEINEN FALL ohne Anmeldung in unsere Praxis!
 
Notfälle
Selbstverständlich behandeln wir Notfälle jeder Zeit.
Bitte Kontaktieren Sie uns auch bei einem Notfall vorab telefonisch oder Rufen Sie die 112 an!
 
Mein Kind ist erkältet / Ich bin erkältet. Kann das Corona sein?
Es ist jederzeit möglich sich mit dem Corona-Virus anzustecken, auch wenn es aktuell nicht sehr wahrscheinlich ist.
Die aktuelle Empfehlung des Robert-Koch-Instituts empfiehlt eine Testung auf das neue SARS-Corona-Virus-2 bei jeder Form eines Atemweginfektes. Diese Empfehlungen sind aber voranging für Erwachsene gedacht und nicht für Kinder, die bis zu 10 Infekte pro Winter durchmachen. Wie Sie mit banalen Infekten umgehen, können Sie weiter oben unter “Neue Empfehlung zum Umgang mit Infekten bei Kindern in Kita und Schule vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt” nachlesen. Sollte Ihr Kind schwerer krank sein mit Halsschmerzen, Husten und Fieber, so melden Sie sich bitte telefonisch bei uns. Sie bekommen dann eine Termin in unserer Infektsprechstunde. Wenn notwendig, führen wir bei Ihrem Kind einen Abstrich für eine PCR-Testung auf das Corona Virus in unserer Praxis durch.
geändert: 31.07.2020
 
“banale” Infekte, Rezepte und Krankschreibungen

Wir bieten unseren Patienten auch die Nutzung einer Videosprechstunde mit unserer PraxisApp an. Auch hierüber können wir Ihnen gezielt bei kleineren Gesundheitsproblemen helfen.

Mehr Informationen dazu bekommen Sie hier: Anleitung zur Nutzung der Videosprechstunde

 
Testung bei Verdacht auf Corona:
Ob eine Testung auf Corona sinnvoll ist, entscheidet immer Ihr behandelnder Arzt. Wir testen keine Erwachsenen!
Wenn Sie denken, Ihr Kind könnten sich mit dem SARS2-Corona-Virus angesteckt haben, dann:
Kommen Sie auf KEINEN FALL ohne Anmeldung in unsere Praxis!
Rufen Sie uns an! Tel.: 04705/94990
Bei begründetem Verdacht erhalten Sie von uns einen Termin in unserer Infektsprechstunde. Bitte kommen Sie zu diesem Termin alle mit Mund-Nasen-Maske. Wenn notwendig, führen wir bei Ihrem Kind einen Abstrich für eine PCR-Testung auf das Corona Virus in unserer Praxis durch.

Alle aktuelle Informationen zu Corona finden Sie auf der Webseite des Robert Koch Instituts (RKI)
wenn Sie einen Corona Virus Antikörper Schnelltest wünschen: Corona Virus Antikörper Schnelltest
geändert: 31.07.2020
 
Wir bitten um Ihr Verständnis
In dieser schweren Zeit müssen wir alle als Gesellschaft zusammen halten und Einschränkungen unserer lieb gewonnenen Gewohnheiten hinnehmen, um uns und die gefährdesten Personen unserer Gesellschaft zu schützen. Wir wünschen allen unseren Eltern, Patienten, Freunden und Familien, dass wir diese schwere Prüfung gut überstehen. Sobald sich für unsere Praxis Änderungen ergeben, werden wir diese hier kommunizieren. Bei Fragen rufen Sie uns gerne an.
Bitte installieren Sie unsere PraxisApp um auf dem neuesten Stand zu bleiben:
für iPhone im App Store und für Android Handys im Google PlayStore
Oder folgen Sie uns auf Facebook und auf Instagram. Wir freuen uns über jeden Follower, jeden Like und jede Bewertung.
 
Ihr Praxisteam der Kinderarztpraxis Michael Scheel
erstellt: 15.03.2020 geändert: 31.07.2020
 
 

WhatsApp Kettenbrief warnt vor Masken bei Kindern unter 12 Jahren – FAKE News

Der aktuell in WhatsApp kursierende Kettenbrief, der vor dem Tragen von Mund-Nase-Masken bei Kindern unter 12 warnt ist ein HOAX.
Die dort getroffenen Behauptungen entsprechen nicht der Realität. Lassen Sie sich bitte nicht verunsichern.

erstellt: 23.04.2020
 
 

Stellungnahme des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) e.V.
sowie der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) e.V.
zur Maskenpflicht für Kinder

Bei gesunden, wachen Kindern geht von einer MNB keine Gefahr der Anschoppung von CO2 aus, wenn die MNB nicht als Knebel verwandt wird. MNB dürfen nicht bei Säuglingen oder Kindern eingesetzt werden, die nicht in der Lage sind, die MNB jederzeit zu entfernen. Entsprechend dürfen MNB nicht dauerhaft fixiert am Kopf angebracht werden. Zudem dürfen MNB nicht bei schlafenden Kindern eingesetzt werden. Sie können bei kranken Kindern oder solchen mit besonderen Bedürfnissen eine Gefahr darstellen durch Verlegung der Atemwege.

Infektionen bei Kindern mit SARS-CoV-2 verlaufen meist leicht. Die Rolle von Kindern bei der Übertragung von SARS-CoV-2 ist unklar. Man muss aber davon ausgehen, dass sie genauso empfänglich für eine Infektion mit dem Virus sind und möglicherweise ohne oder nur mit milden Symptomen das Virus genau wie Erwachsene verbreiten können.

Die sichere Handhabung von Masken ist auch für Erwachsene herausfordernd und erfordert eine vorherige genaue Anleitung. Die Masken müssen fest sitzen, das Auf- und Absetzen sowie die Kontrolle des Sitzes sind anspruchsvoll. Werden MNB nicht korrekt benutzt, erhöhen sie die Gefahr der Ansteckung durch den Träger.
Kleinkinder bzw. auch jüngere Kindergartenkinder tolerieren eine Maske im Gesicht in der Regel nicht oder nur spielerisch vorübergehend, ein korrektes und zielgerichtetes Tragen einer MNB zur Verhinderung der Ansteckung anderer ist nicht zu erwarten. Auch junge Schulkinder sollte man nicht zwingen, eine MNB zu tragen, wenn sie dies nicht möchten, weil die Wirksamkeit eine selbstständige und sachgerechte Nutzung voraussetzt. Fehlerhafte Nutzung führt eher zu einer zusätzlichen Kontamination und damit zu einer erhöhten Infektionsgefahr. Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre mit besonderen Bedürfnissen wie einer Behinderung, chronischen Erkrankungen der Lunge oder des Herzens sollte über MNB nur nach Rücksprache mit den Eltern und dem behandelnden Kinder- und Jugendarzt entschieden werden.

Wir empfehlen daher, wie auch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) e.V.2, das regelmäßige Tragen einer Maske frühestens ab 6 Jahren bzw. im Schulalter zu erwägen, wobei beachtet werden muss, dass dies keinen Zwang darstellen darf, gerade bei jüngeren Schulkindern unter 10 Jahren. Im Gegensatz zu MNB können Kinder auch in jüngerem Alter bereits an anderen Maßnahmen der Verminderung der Infektionsausbreitung teilnehmen wie korrektes Händewaschen mit Seife und Hustenetikette. An COVID-19 Erkrankte sollen weiterhin zu Hause isoliert werden.

erstellt: 28.04.2020
 
 

Soll ich meine Asthmamedikation oder die meines Kindes absetzen?

In einem frühen Podcast des NDR mit dem Virologen Prof. Drosten gab dieser den Rat, ggf. eine Asthma Dauertherapie mit einem Korisonspray zu überdenken und ggf. die Therapie umzustellen. Diese Empfehlung wurde von führenden Fachleuten sehr heiß diskutiert und sehr schnell auch dementiert. In einem späteren Podcast hat er seinen Rat dann auch revidiert. Eine Kortisonmedikation stellt kein Risiko für Corona dar! Genau das Gegenteil ist der Fall, ein gut eingestelltes Asthma ist in diesen Tagen wichtiger als je zuvor.

Wenn Sie oder Ihr Kind unter Asthma bronchiale leiden und aktuell mit einer Asthma Dauertherapie gut eingestellt sind, dann führen Sie diese Therapie bitte kontinuierlich fort. Pausieren Sie bitte auch nicht die Therapie Ihres Kindes, auch wenn Sie dies letztes Jahr im Sommer getan haben. Ein stabiles Asthma ist in diesen Tagen extrem wichtig und schützt vor schweren Exazerbationen.

Zum Glück scheint es so, dass Asthma keinen erhöhten Risikofaktor für einen schweren Verlauf von Corona darstellt, eine gute Einstellung vorausgesetzt.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

erstellt: 31.03.2020
 
 

Soll ich die Vorsorgen meines Kindes ausfallen lassen?

Anders als in der BILD Zeitung zu lesen, sollen die Vorsorgen von U2 bis U5 nicht wenn möglich wegfallen! Diese Aussage ist FALSCH und gefährdet unsere Kinder. Die frühen Vorsorgen sind extrem wichtig, auch im Hinblick auf die wichtige Grundimmuniserung durch Impfungen. Auch die Vorsorgen von U6 an werden von uns weiter angeboten.

Bei allen Fragen zu Vorsorgen für Kinder und Jugendliche rufen Sie uns gerne an.

erstellt: 31.03.2020
 
 

Schnittmuster und Anleitung für selbstgemachte Mund-Nasen-Schutzmasken

Da Erkältungsviren wie das SARS-Corona-Virus-2 über Tröpfchen übertragen wird, raten Experten Menschen mit Erkältungssymptomen wie Husten, einen Mundschutz zu tragen, um das Risiko zu verringern, andere Menschen mit dem Virus zu infizieren. OP-Masken dienen NICHT dem Eigenschutz sondern lediglich dem Fremdschutz! Da wir auf der ganzen Welt durch die Pandemie bedingt einen massiven Mangel an Schutzmasken haben und diese dringend in medizinischen Einrichtungen benötigt werden, sollten Privatpersonen keinen medizinischen Mundschutz verwenden um die Knappheit nicht noch zu verstärken.

Sollten Sie Zuhause nicht benötigte Schutzausrüstung wie OP-Masken, FFP2/3 Masken, größere Mengen Desinfektionsmittel oder Schutzkittel haben, spenden Sie diese bitte Gesundheitseinrichtungen, niedergelassenen Ärzten, Pflegeheimen oder Pflegediensten in Ihrer Umgebung. Hier können diese Materialien wirklich Leben retten.

Um jedoch andere Personen vor der eigenen Infektion zu schützen, gibt es diverse Selbstbauanleitungen für Schutzmasken, die diese Aufgabe hervorragend erfüllen. Ich habe Ihnen hier eine Anleitung der Feuerwehr Essen verlinkt zum Selbernähen von mehrfach verwendbaren Mund-Nasen-Schutzmasken.

Schnittmuster und Anleitung für Atemmasken der Feuerwehr Essen (PDF Datei)

Meine Maske schützt Dich. Deine Maske schützt mich! Mehr Infos hier: Maskeauf.de

erstellt: 26.03.2020
 
 

Corona und Ibuprofen – Die Fakten

Aktuell wird viel über die mögliche Verschlechterung einer Erkrankung am Corona-Virus bei Einnahme von Ibuprofen geredet. Dieses Gerücht wurde von einer Hoax Sprachnachricht gestartet, die über WhatsApp verbreitet wurde. Es gibt dafür keinen wissenschaftlichen Hinweis, auch wenn der Pressesprecher der WHO davon mündlich abgeraten hat. Ein Team von Wissenschaftlern hat darüber spekuliert (Leserbrief im Lancet), dass dies evtl. einen Einfluss haben könnte. Die European Medicine Agency (EMA) bestätigt, es gibt aktuell KEINEN klinischen Hinweis darauf, dass die Einnahme von Ibuprofen oder anderen NSAIDs den Verlauf der Erkrankung am Corona-Virus verschlechtert.

Auch der Virologe Prof. Dr. med. Drosten hat dazu eine klare Meinung: „Es gibt keine Daten dazu. Dieses Virus ist zwar neu, aber andere Coronaviren und andere Erkältungsviren kennt man. Und auch da gibt es keinen Hinweis darauf, dass Ibuprofen irgendwas verschlechtern würde. Ich glaube, das wüsste man inzwischen, wenn das so wäre.“

Neu: WHO rät seit Donnerstag dem 19.03.20 nicht mehr von Ibuprofen bei Corona ab (“Auf der Basis der heute vorhandenen Informationen rät die WHO nicht von der Einnahme von Ibuprofen ab”).

Sie können somit bedenkenlos Schmerzen und Fieber bei Ihrem Kind und sich selber mit Ibuprofen behandeln.

erstellt: 19.03.2020
 
 

Ist eine Grippeimpfung zum jetzigen Zeitpunkt noch sinnvoll?

Die Grippesaison neigt sich langsam dem Ende zu und für diese Saison ist eine Grippeimpfung nur noch von geringem nutzen, da mit einer optimalen Schutzwirkung erst 2 Wochen nach der Impfung zu rechnen ist. Dennoch sollten Sie über eine Grippeimpfung nachdenken, denn mit jeder Impfung verbessern Sie die Immunabwehr ihres Körpers (oder den Ihres Kindes) für die nächste Grippesaison. Auch wird eine Impfung in der nächsten Saison effektiver, wenn der Körper Grippeviren schon kennt, z.B. durch eine Impfung zum jetzigen Zeitpunkt. Und so wie es aktuell aussieht, wird in der nächsten Infektsaison sowohl die Grippe als auch das Corona-Virus wieder auf uns zu kommen. Ein optimaler Schutz ist daher zu empfehlen.

In Niedersachsen dürfen alle Patienten gegen die Grippe geimpft werden, die eine Indikation nach den aktuellen Schutzimpfungsrichtlinien haben. Welche Indikationen das sind, können Sie auf unserer Info-Seite über die Grippeimpfung nachlesen. Sollten Sie eine Grippeimpfung für Ihr Kind oder sich selber wünschen (wir impfen auch Erwachsene), aber nicht zur Indikationsgruppe gehören, so können Sie die Grippeimpfung als Selbstzahlerleistung bei uns durchführen lassen. Die Preise finden Sie ebenfalls auf der Infoseite zur Grippeimpfung. Bei Fragen rufen Sie uns gerne dazu an.

erstellt: 20.03.2020
 
 

Das Coronavirus Kindern einfach erklärt

erstellt: 24.03.2020
 
 

Wichtige Linksammlung zu Infomaterialien

 
 

Hotlines für Patienten/-innen zum Coronavirus

  • die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes und Info Hotline zu Corona: 116117
  • Einheitliche Behördenrufnummer: 115 (www.115.de)
  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon): 030 346 465 100
  • Einige Bundesländer haben regionale Bürgertelefone eingerichtet – bitte informieren Sie sich auf der jeweiligen Landesseite (z.B. land.nrw, berlin.de, bayern.de).

Corona-Testzentrum:

 
 

Flyer:

Da es vor Ort auch eigene Lösungen durch die jeweiligen Gesundheitsämter und Kassenärztlichen Vereinigungen gibt, bitten wir Sie, deren Internetangebote ebenfalls regelmäßig zu checken!

Tagesaktuelle Informationen zum Corona-Virus: www.bundesgesundheitsministerium.de
Arbeitsrechtliche Informationen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 
 

Corona Simulator:

Für alle die, die Englisch sprechen, hier ein guter Artikel mit Simulator, warum die Strategie des Meidens öffentlicher Plätze (social distancing) in den nächsten Tagen und Wochen so wichtig und effektiv ist.

Wer kein Englisch kann, schaut sich die Grafiken (mit den sich bewegenden Punkten) an.

1) Population 5. Jeder Infizierte steckt Gesunde an, mit denen er in Kontakt kommt
2) Population 5. Jeder Infizierte steckt Gesunde an, mit denen er in Kontakt kommt. Rosa sind gesundet und können nicht mehr infiziert werden
3) Population 200 (kleines Dorf): Start ist ein Infizierter. Infizierte stecken jeden an, mit dem sie in Kontakt kommen
4) Population 200: Dieses Mal wird ein Teil der Bevölkerung in eine erzwungene Quarantäne gesteckt (wie in Hubei China)
5) Population 200: Dieses Mal bleibt ein Viertel der Bevölkerung Zuhause.
6) Population 200: Dieses Mal bleiben alle Personen Zuhause, nur jede achte Person nicht

Anhand der Kurven ist klar zu sehen, warum soziale Distanz jetzt am Anfang der Krise so extrem wichtig und effektiv ist.
Darum bleiben Sie mir Ihrer Familie wann immer möglich Zuhause. Besuchen Sie keine Freunde, keine Eltern/Omas/Tanten und Onkel.

 
 

Meine Gedanken zu Corona

Aktuell sieht alles danach aus, dass Kinder ohne schwerere Grunderkrankungen kein Risiko für schwere Verläufe der Corona-Virus-Infektion haben.
Auch bei den meisten Erwachsenen wird die Erkrankung wie eine normale Erkältung verlaufen. Leider wird es aber auch schwerere Verläufe geben und es wird zu Todesfällen kommen.

Worüber wir uns als Eltern von Kindern in den nächsten Tagen und Wochen Gedanken machen sollten sind die Risikogruppen, vornehmlich die Großeltern unserer Kinder. Menschen über 60 und Menschen mit Vorerkrankungen (vornehmlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen) haben ein deutlich höheres Risiko für schwere Verläufe als junge Menschen, darum gilt es, diese Personengruppen besonders zu schützen.

Darum ist es dringend zu empfehlen mit den Großeltern darüber zu sprechen, wie eine Infektion am besten vermieden werden kann. Dazu gehört, auch wenn es die nächsten 6 Monate einen harten Einschnitt in das normale Leben bedeutet, auf alle nicht zwingend notwendigen sozialen Kontakte und Freizeitaktivitäten zu verzichten.

  • Besuche bei den Großeltern zum Kaffee sollten die nächsten Wochen nicht stattfinden! Lieber regelmäßig via Skype telefonieren.
  • Auf eine Kinderbetreuung durch die Großeltern sollte DRINGEND verzichtet werden.
  • Der Besuch einer Beerdigung oder die Geburtstagsfeier sollte abgesagt werden um das Risiko einer Infektion zu minimieren.
  • Wer kann sollte z.B. auch überlegen, ob man nicht für die Großeltern mit einkaufen kann, denn jeder Besuch eines Supermarktes birgt das Risiko einer Infektion.

Auch sollten Sie Arztbesuche, und dies gilt auch für Besuche in meiner Praxis, auf dringende Fälle beschränken.

Ihr Kinder- und Jugendarzt Michael Scheel

erstellt: 12.03.2020 | aktualisiert: 30.03.2020